Individualsoftware entwickeln lassen: Der komplette Guide 2025 für Unternehmen
Gunnar Beushausen
18. Januar 2025
Sie möchten Individualsoftware entwickeln lassen, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Die Entscheidung, eine maßgeschneiderte Software entwickeln zu lassen, ist der erste Schritt zur digitalen Transformation Ihres Unternehmens. In diesem umfassenden Guide erfahren Sie alles über Kosten, Prozess und die Auswahl des richtigen Partners – damit Ihr Softwareprojekt zum Erfolg wird.
Individualsoftware entwickeln lassen bedeutet: Eine Lösung zu erhalten, die exakt auf Ihre Geschäftsprozesse zugeschnitten ist – ohne Kompromisse, ohne unnötige Features, ohne Lizenzgebühren.
Warum Individualsoftware entwickeln lassen?
Die Digitalisierung verändert Geschäftsprozesse fundamental. Während Standardsoftware oft nur Kompromisse bietet, erhalten Sie mit maßgeschneiderter Softwareentwicklung exakt die Lösung, die Ihr Unternehmen braucht. Wer Individualsoftware entwickeln lässt, investiert in eine Software, die perfekt auf die eigenen Anforderungen zugeschnitten ist.
Die 8 wichtigsten Vorteile von Individualsoftware
Wenn Sie Software nach Maß entwickeln lassen, profitieren Sie von diesen Vorteilen:
- 100% Anpassung an Ihre Prozesse: Keine Kompromisse bei Workflows – die Software passt sich Ihnen an, nicht umgekehrt
- Skalierbarkeit: Die Software wächst mit Ihrem Unternehmen mit
- Wettbewerbsvorteil: Einzigartige Features, die Mitbewerber nicht haben
- Keine laufenden Lizenzgebühren: Einmalige Investition statt monatlicher Kosten
- Vollständige Kontrolle: Sie besitzen den Quellcode und alle Rechte
- Nahtlose Integration: Anbindung an bestehende Systeme wie ERP, CRM oder Warenwirtschaft
- Datenschutz & Sicherheit: Volle Kontrolle über sensible Unternehmensdaten
- Langfristige Kostenersparnis: Keine Anpassung der Prozesse an die Software nötig
Standardsoftware vs. Individualsoftware: Der direkte Vergleich
Bevor Sie sich entscheiden, Individualsoftware entwickeln zu lassen, sollten Sie die Unterschiede kennen:
| Kriterium | Standardsoftware | Individualsoftware |
|---|---|---|
| Anpassbarkeit | Eingeschränkt, nur Konfiguration | Unbegrenzt, exakt nach Bedarf |
| Kosten (Initial) | Niedrig bis mittel | Mittel bis hoch |
| Kosten (Laufend) | Monatliche Lizenzgebühren | Nur Wartung & Support |
| Time-to-Market | Sofort einsatzbereit | 2-6 Monate Entwicklung |
| Integration | Oft problematisch | Nahtlos möglich |
| Abhängigkeit | Vom Anbieter abhängig | Volle Unabhängigkeit |
| Updates | Vom Anbieter vorgegeben | Selbst bestimmbar |
| Datenschutz | Daten beim Anbieter | Volle Kontrolle |
| Skalierung | Begrenzt durch Lizenzmodell | Unbegrenzt skalierbar |
| Support | Standard-Support | Individueller Support |
Wann lohnt sich Individualsoftware entwickeln lassen?
Sie sollten Individualsoftware entwickeln lassen, wenn:
- ✅ Ihre Geschäftsprozesse einzigartig sind und Standardsoftware zu viele Kompromisse erfordert
- ✅ Sie einen echten Wettbewerbsvorteil durch Software erzielen möchten
- ✅ Die Integration in bestehende Systeme kritisch ist
- ✅ Datenschutz und Datensicherheit höchste Priorität haben
- ✅ Sie langfristig unabhängig von Software-Anbietern sein wollen
- ✅ Die monatlichen Lizenzkosten für Standardsoftware bereits sehr hoch sind
Wann reicht Standardsoftware aus?
Standardlösungen sind sinnvoll bei:
- Standardisierten Prozessen (z.B. Buchhaltung, Lohnabrechnung)
- Budget unter 5.000 EUR
- Sofortigem Einsatzbedarf ohne Zeit für Entwicklung
- Prozessen, die sich der Software anpassen können
Was kostet es, Individualsoftware entwickeln zu lassen?
Die Frage nach den Kosten ist oft die erste, die Unternehmen stellen. Die ehrliche Antwort: Die Kosten hängen stark vom Projektumfang ab. Hier sind realistische Richtwerte aus unserer Erfahrung:
Kostenübersicht nach Projektgröße
Kleine Projekte: 5.000 - 30.000 EUR
- Einfache Web-Anwendungen mit Grundfunktionen
- Datenbank-Tools und Dashboards
- Automatisierung einzelner Geschäftsprozesse
- Mobile Apps mit Basisfunktionen
- Schnittstellen zwischen bestehenden Systemen
Beispiel: Ein mittelständischer Händler lässt ein Bestell-Dashboard entwickeln, das Daten aus dem Warenwirtschaftssystem visualisiert – Kosten: ca. 12.000 EUR
Mittlere Projekte: 30.000 - 80.000 EUR
- Komplexe Geschäftsanwendungen mit mehreren Modulen
- CRM- oder ERP-Erweiterungen
- E-Commerce-Plattformen mit individuellen Features
- Mehrere System-Integrationen
- Apps mit Backend-Anbindung
Beispiel: Ein Logistikunternehmen lässt eine Tourenplanungs-Software mit GPS-Tracking und Kundenportal entwickeln – Kosten: ca. 55.000 EUR
Große Projekte: 80.000 - 200.000 EUR
- Vollständige ERP-Systeme für spezielle Branchen
- Plattformen mit mehreren Nutzergruppen (B2B, B2C, Admin)
- KI-basierte Lösungen mit Machine Learning
- Unternehmensweite Digitalisierungsprojekte
- Komplexe Workflow-Management-Systeme
Beispiel: Ein Produktionsunternehmen lässt ein komplettes Fertigungsleitsystem mit IoT-Anbindung entwickeln – Kosten: ca. 140.000 EUR
Faktoren, die den Preis beim Individualsoftware entwickeln lassen beeinflussen
- Funktionsumfang: Je mehr Features, desto höher die Investition
- Technische Komplexität: Einfache CRUD-Anwendung vs. KI-Integration
- Design-Anforderungen: Standard-UI vs. individuelles UX-Design
- Anzahl der Integrationen: Jede Schnittstelle erhöht den Aufwand
- Zeitrahmen: Express-Entwicklung kostet mehr als normale Timelines
- Support & Wartung: Langfristige Betreuung einplanen (10-20% p.a.)
Individualsoftware entwickeln lassen: So läuft der Prozess ab
Wenn Sie Individualsoftware entwickeln lassen, durchläuft Ihr Projekt typischerweise diese 6 Phasen:
Phase 1: Anforderungsanalyse (1-2 Wochen)
Der wichtigste Schritt beim Individualsoftware entwickeln lassen ist die präzise Definition Ihrer Anforderungen. In Workshops und Gesprächen werden geklärt:
- Welche konkreten Probleme soll die Software lösen?
- Wer sind die Nutzer und welche Rollen gibt es?
- Welche Funktionen sind unverzichtbar (Must-have vs. Nice-to-have)?
- Welche bestehenden Systeme müssen integriert werden?
- Welche Daten werden verarbeitet und wie sensibel sind diese?
Ergebnis: Lastenheft mit allen Anforderungen
Phase 2: Konzeption & Architektur (2-3 Wochen)
Basierend auf den Anforderungen entsteht das technische Konzept:
- Auswahl des optimalen Technologie-Stacks
- Datenmodell und Datenbankstruktur
- System-Architektur (Monolith, Microservices, Serverless)
- Sicherheitskonzept und Datenschutz
- Schnittstellen-Spezifikation
Ergebnis: Pflichtenheft und technische Architektur
Phase 3: UX/UI Design (1-2 Wochen)
Die Benutzeroberfläche wird gestaltet:
- Wireframes und User Flows
- Interaktive Prototypen (Figma, Adobe XD)
- Design-System mit Komponenten
- Mobile-First oder Desktop-First Entscheidung
- Usability-Tests mit Zielgruppen
Ergebnis: Klickbarer Prototyp zur Freigabe
Phase 4: Entwicklung (4-16 Wochen)
Die eigentliche Programmierung erfolgt agil in 2-Wochen-Sprints:
- Regelmäßige Demo-Termine alle 2 Wochen
- Kontinuierliches Feedback und Anpassungen
- Transparente Fortschrittskommunikation
- Code-Reviews und Qualitätssicherung
- Automatisierte Tests von Anfang an
Ergebnis: Funktionierende Software in Iterationen
Phase 5: Testing & Qualitätssicherung (2-4 Wochen)
Bevor Ihre Individualsoftware live geht:
- Funktionale Tests aller Features
- Performance-Tests unter realistischer Last
- Sicherheitstests und Penetration Testing
- Usability-Tests mit echten Nutzern
- Bug-Fixing und Optimierung
- Abnahmetests mit Ihrem Team
Ergebnis: Produktionsreife Software
Phase 6: Deployment & Schulung (1-2 Wochen)
Der Go-Live Ihrer neuen Software:
- Installation auf Produktivsystemen (Cloud oder On-Premise)
- Datenmigration aus Altsystemen
- Mitarbeiterschulungen
- Technische Dokumentation
- Übergabe an Ihr IT-Team
- Hypercare-Phase mit intensivem Support
Ergebnis: Erfolgreich eingeführte Software
Individualsoftware entwickeln lassen: 5 Branchenbeispiele
1. Einzelhandel & E-Commerce
Herausforderung: Ein Modehändler mit 12 Filialen benötigte ein einheitliches System für Bestandsmanagement, Click & Collect und Kundenbindung.
Lösung: Individuelle Omnichannel-Plattform mit:
- Echtzeit-Bestandssynchronisation über alle Kanäle
- Integriertes Loyalty-Programm
- Anbindung an Warenwirtschaft und Kasse
- Kundenportal mit Bestellhistorie
Investition: ca. 65.000 EUR | ROI: Bestandsreduzierung um 23%, Umsatzsteigerung durch Click & Collect um 18%
2. Produktion & Fertigung
Herausforderung: Ein Maschinenbauer brauchte ein System zur Planung, Steuerung und Überwachung der Fertigung mit Anbindung an IoT-Sensoren.
Lösung: Manufacturing Execution System (MES) mit:
- Echtzeit-Monitoring der Produktionslinien
- Automatische Qualitätskontrolle
- Predictive Maintenance durch Sensordaten
- Integration in SAP
Investition: ca. 120.000 EUR | ROI: Stillstandzeiten reduziert um 34%, OEE verbessert um 12%
3. Logistik & Transport
Herausforderung: Ein Speditionsunternehmen mit 80 Fahrzeugen benötigte eine intelligente Tourenplanung mit Echtzeit-Tracking.
Lösung: Transport-Management-System mit:
- KI-gestützte Routenoptimierung
- GPS-Tracking aller Fahrzeuge
- Kunden-App mit Live-Sendungsverfolgung
- Digitale Frachtbriefe und Unterschriften
Investition: ca. 85.000 EUR | ROI: Kraftstoffkosten -15%, Kundenzufriedenheit +28%
4. Gesundheitswesen
Herausforderung: Eine Klinikgruppe brauchte ein Patientenportal mit Online-Terminbuchung und sicherer Dokumentenübermittlung.
Lösung: DSGVO-konforme Patienten-Plattform mit:
- Online-Terminbuchung mit Wartelistenfunktion
- Sichere Befundübermittlung
- Videosprechstunde-Integration
- Schnittstelle zum KIS
Investition: ca. 75.000 EUR | ROI: Telefonaufkommen -40%, Patientenzufriedenheit +35%
5. Handwerk & Dienstleistung
Herausforderung: Ein Handwerksbetrieb mit 25 Mitarbeitern benötigte eine mobile Lösung für Auftragsmanagement und Zeiterfassung.
Lösung: Field-Service-App mit:
- Mobile Auftragsbearbeitung
- GPS-basierte Zeiterfassung
- Fotodokumentation
- Digitale Stundenzettel mit Kundenunterschrift
Investition: ca. 28.000 EUR | ROI: Verwaltungsaufwand -60%, Abrechnungszeit von 2 Wochen auf 2 Tage
Den richtigen Partner zum Individualsoftware entwickeln lassen finden
Die Wahl des richtigen Entwicklungspartners ist entscheidend für den Projekterfolg. Hier die wichtigsten Kriterien:
Technische Kompetenz prüfen
- Portfolio: Hat der Partner ähnliche Projekte erfolgreich umgesetzt?
- Technologie-Stack: Werden moderne, zukunftssichere Technologien eingesetzt?
- Referenzen: Gibt es zufriedene Kunden aus Ihrer Branche?
- Code-Qualität: Werden Best Practices wie Clean Code und Testing angewendet?
Soft Skills bewerten
Ein guter Partner zum Individualsoftware entwickeln lassen zeichnet sich aus durch:
- Verständliche Kommunikation: Erklärungen ohne unnötigen Fachjargon
- Transparenz: Offene Kostenkalkulation und realistische Zeitplanung
- Flexibilität: Agile Anpassung bei Änderungswünschen
- Erreichbarkeit: Schnelle Reaktionszeiten während des Projekts
- Proaktivität: Mitdenken und eigene Vorschläge einbringen
Warnsignale erkennen – Vorsicht bei diesen Anzeichen
- ❌ Unrealistisch niedrige Preise (unter Marktdurchschnitt)
- ❌ Keine konkreten Referenzprojekte vorweisbar
- ❌ Unklare oder ausweichende Kommunikation
- ❌ Fehlende oder mangelhafte Dokumentation
- ❌ Keine Wartungs- und Supportangebote
- ❌ Keine klaren Prozesse oder Methodik
- ❌ Offshore-Entwicklung ohne deutschsprachigen Ansprechpartner
Die 7 häufigsten Fehler beim Individualsoftware entwickeln lassen – und wie Sie sie vermeiden
Fehler 1: Unklare oder unvollständige Anforderungen
Problem: “Wir wissen schon ungefähr, was wir brauchen”
Lösung: Investieren Sie ausreichend Zeit in die Anforderungsanalyse. Jede Stunde, die Sie hier investieren, spart später Tage an Nacharbeit. Erstellen Sie User Stories und Akzeptanzkriterien.
Fehler 2: Nur auf den günstigsten Preis achten
Problem: Der günstigste Anbieter gewinnt den Auftrag
Lösung: Bewerten Sie das Preis-Leistungs-Verhältnis. Fragen Sie nach dem “Warum” bei großen Preisunterschieden. Qualität zahlt sich langfristig aus – eine schlecht entwickelte Software kostet am Ende mehr.
Fehler 3: Zu viele Features auf einmal
Problem: Die Software soll von Anfang an alles können
Lösung: Starten Sie mit einem MVP (Minimum Viable Product). Priorisieren Sie Features nach Geschäftswert. Erweitern Sie iterativ basierend auf echtem Nutzerfeedback.
Fehler 4: Starre Wasserfallplanung
Problem: Alles wird vorab bis ins letzte Detail geplant
Lösung: Setzen Sie auf agile Methoden. Planen Sie in Sprints, ermöglichen Sie Anpassungen während der Entwicklung. Anforderungen werden sich ändern – das ist normal.
Fehler 5: Fehlende Einbindung der späteren Nutzer
Problem: Die IT entscheidet allein, Fachabteilungen werden nicht gefragt
Lösung: Binden Sie Key-User von Anfang an ein. Führen Sie Usability-Tests mit echten Nutzern durch. Holen Sie regelmäßig Feedback ein.
Fehler 6: Keine Planung für Wartung und Weiterentwicklung
Problem: Nach dem Go-Live ist das Projekt “fertig”
Lösung: Planen Sie von Anfang an Budget für Wartung (10-20% der Entwicklungskosten pro Jahr). Vereinbaren Sie SLAs für Support. Denken Sie an zukünftige Erweiterungen.
Fehler 7: Fehlende Dokumentation einfordern
Problem: “Die Entwickler wissen ja, wie es funktioniert”
Lösung: Fordern Sie technische Dokumentation, Benutzerhandbücher und Code-Kommentare ein. Bei einem Anbieterwechsel oder internen Übernahme ist Dokumentation Gold wert.
Technologien und Trends 2025 für Individualsoftware
Wenn Sie aktuell Individualsoftware entwickeln lassen, sollten Sie diese Technologien kennen:
Cloud-Native Entwicklung
- Skalierbarkeit von Anfang an durch Container (Docker, Kubernetes)
- Kosteneffizienz durch Pay-per-Use bei AWS, Azure oder Google Cloud
- Automatische Backups, Updates und Disaster Recovery
- Globale Verfügbarkeit ohne eigene Infrastruktur
Progressive Web Apps (PWA)
- Eine Codebasis für Web und Mobile
- Offline-Funktionalität durch Service Worker
- Push-Benachrichtigungen wie bei nativen Apps
- Keine App-Store-Abhängigkeit
KI-Integration
- Automatisierung repetitiver Aufgaben durch Machine Learning
- Predictive Analytics für bessere Geschäftsentscheidungen
- Chatbots und Sprachassistenten für Kundenservice
- Intelligente Dokumentenverarbeitung
Low-Code als Ergänzung
- Schnellere Entwicklung von Standard-Features
- Citizen Developer können einfache Anpassungen selbst vornehmen
- Fokus der Entwickler auf komplexe Geschäftslogik
Ihre nächsten Schritte zum erfolgreichen Softwareprojekt
Sie möchten Individualsoftware entwickeln lassen? So gehen Sie vor:
- Bestandsaufnahme: Dokumentieren Sie aktuelle Prozesse, Probleme und Workarounds
- Zieldefinition: Was soll die Software konkret verbessern? Definieren Sie messbare KPIs
- Budgetrahmen: Definieren Sie realistische Investitionsgrenzen (inkl. 15-20% Puffer)
- Partnersuche: Kontaktieren Sie 2-3 potenzielle Entwicklungspartner
- Erstgespräche: Lassen Sie sich beraten und Lösungskonzepte vorstellen
- Entscheidung: Wählen Sie basierend auf Kompetenz, Chemie und Vertrauen
Fazit: Individualsoftware entwickeln lassen als strategische Investition
Individualsoftware entwickeln lassen ist eine Investition in die Zukunft Ihres Unternehmens. Mit dem richtigen Partner, klaren Zielen und realistischen Erwartungen wird Ihr Softwareprojekt zum Erfolg.
Die Kosten von 5.000 bis 200.000 EUR mögen zunächst hoch erscheinen. Aber bedenken Sie: Eine gut entwickelte maßgeschneiderte Software zahlt sich durch Effizienzsteigerung, Fehlerreduktion und Wettbewerbsvorteile schnell aus. Viele unserer Kunden erreichen den Return on Investment innerhalb von 12-24 Monaten.
Der Schlüssel liegt in der sorgfältigen Planung, der Wahl des richtigen Partners und der aktiven Beteiligung während des gesamten Entwicklungsprozesses.
Bereit, Ihre Individualsoftware entwickeln zu lassen?
Als erfahrener Partner für Webentwicklung, App-Entwicklung und API-Entwicklung begleiten wir Sie von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Go-Live. Mit transparenten Festpreisen, agiler Entwicklung und persönlicher Betreuung setzen wir Ihr Softwareprojekt erfolgreich um.
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Häufig gestellte Fragen zum Individualsoftware entwickeln lassen
Alle wichtigen Antworten für Ihre Entscheidung
Was kostet es, Individualsoftware entwickeln zu lassen?
Die Kosten für Individualsoftware variieren je nach Umfang:
- • Kleine Projekte: 5.000 - 30.000 EUR (einfache Web-Apps, Automatisierungen)
- • Mittlere Projekte: 30.000 - 80.000 EUR (komplexe Geschäftsanwendungen, E-Commerce)
- • Große Projekte: 80.000 - 200.000 EUR (ERP-Systeme, KI-Lösungen)
Die genauen Kosten hängen von Funktionsumfang, technischer Komplexität, Design-Anforderungen und Anzahl der Integrationen ab.
Wie lange dauert es, Individualsoftware entwickeln zu lassen?
Die Entwicklungsdauer hängt vom Projektumfang ab:
- • Kleine Projekte: 4-8 Wochen
- • Mittlere Projekte: 3-6 Monate
- • Große Projekte: 6-12 Monate
Der Prozess umfasst: Anforderungsanalyse (1-2 Wochen), Konzeption (2-3 Wochen), Design (1-2 Wochen), Entwicklung (4-16 Wochen), Testing (2-4 Wochen) und Deployment (1-2 Wochen).
Wann lohnt sich Individualsoftware statt Standardsoftware?
Individualsoftware lohnt sich, wenn:
- • Ihre Geschäftsprozesse einzigartig sind
- • Standardsoftware zu viele Kompromisse erfordert
- • Sie einen Wettbewerbsvorteil durch Software erzielen möchten
- • Integration in bestehende Systeme kritisch ist
- • Datenschutz höchste Priorität hat
- • Monatliche Lizenzkosten bereits sehr hoch sind
Standardsoftware reicht bei standardisierten Prozessen, kleinem Budget unter 5.000 EUR oder sofortigem Einsatzbedarf.
Wie finde ich den richtigen Partner zum Individualsoftware entwickeln lassen?
Achten Sie auf diese Kriterien:
- • Portfolio: Ähnliche Projekte erfolgreich umgesetzt?
- • Referenzen: Zufriedene Kunden aus Ihrer Branche?
- • Kommunikation: Verständlich, transparent, erreichbar?
- • Methodik: Agile Entwicklung mit regelmäßigen Demos?
Warnsignale: Unrealistisch niedrige Preise, keine konkreten Referenzen, fehlende Dokumentation, kein deutschsprachiger Ansprechpartner.
Welche Fehler sollte ich beim Individualsoftware entwickeln lassen vermeiden?
Die 5 häufigsten Fehler:
- Unklare Anforderungen – Investieren Sie Zeit in die Analyse
- Nur auf den Preis achten – Qualität zahlt sich langfristig aus
- Zu viele Features auf einmal – Starten Sie mit einem MVP
- Starre Planung – Setzen Sie auf agile Methoden
- Nutzer nicht einbinden – Holen Sie früh Feedback ein
Wer besitzt die Rechte an der entwickelten Software?
Bei Individualsoftware erhalten Sie in der Regel alle Rechte am Quellcode. Sie können die Software uneingeschränkt nutzen, anpassen und erweitern – auch ohne den ursprünglichen Entwickler.
Wichtig: Klären Sie die Rechtefrage immer vorab vertraglich. Ein seriöser Partner überträgt Ihnen alle Nutzungs- und Verwertungsrechte nach vollständiger Bezahlung.
Kann bestehende Software modernisiert oder erweitert werden?
Ja, Software-Modernisierung ist oft sinnvoller als eine komplette Neuentwicklung. Möglichkeiten:
- • Refactoring: Code-Qualität verbessern ohne Funktionsänderung
- • Migration: Umzug auf moderne Technologien
- • Erweiterung: Neue Features zu bestehender Software
- • API-Entwicklung: Altsysteme über Schnittstellen anbinden
Wir analysieren Ihre bestehende Software und empfehlen den wirtschaftlichsten Weg.
Wie läuft die Zusammenarbeit während der Entwicklung ab?
Wir arbeiten agil in 2-Wochen-Sprints:
- • Sprint Planning: Gemeinsame Priorisierung der nächsten Features
- • Entwicklung: Umsetzung mit täglichen Stand-ups
- • Demo: Alle 2 Wochen Präsentation der Ergebnisse
- • Review: Ihr Feedback fließt direkt in den nächsten Sprint
Sie haben jederzeit Einblick in den Fortschritt und können Prioritäten anpassen.
Was passiert nach dem Go-Live der Software?
Nach der Einführung bieten wir:
- • Hypercare-Phase: Intensiver Support in den ersten Wochen
- • Wartungsvertrag: Regelmäßige Updates, Sicherheitspatches, Bugfixes
- • Support: Schnelle Hilfe bei Fragen oder Problemen
- • Weiterentwicklung: Neue Features nach Bedarf
Planen Sie ca. 10-20% der Entwicklungskosten pro Jahr für Wartung und Weiterentwicklung ein.
Welche Technologien werden für Individualsoftware eingesetzt?
Wir setzen auf moderne, zukunftssichere Technologien:
- • Frontend: React, Vue.js, Angular, TypeScript
- • Backend: Node.js, Python, .NET, Java
- • Mobile: React Native, Flutter, Native iOS/Android
- • Datenbanken: PostgreSQL, MongoDB, Redis
- • Cloud: AWS, Azure, Google Cloud
Die Technologie-Auswahl erfolgt projektspezifisch basierend auf Ihren Anforderungen, nicht nach Schema F.
Gibt es Fördermöglichkeiten für Individualsoftware?
Ja, es gibt verschiedene Förderprogramme für Digitalisierung:
- • Digital Jetzt: Bis zu 50% Förderung für KMU
- • go-digital: Beratung und Umsetzung für kleine Unternehmen
- • Länderförderungen: Je nach Bundesland unterschiedliche Programme
- • KfW-Kredite: Günstige Finanzierung für Digitalisierungsprojekte
Wir beraten Sie gerne zu passenden Fördermöglichkeiten für Ihr Projekt.
Wie sicher ist Individualsoftware?
Individualsoftware kann sehr sicher sein – wenn Sicherheit von Anfang an mitgedacht wird:
- • Security by Design: Sicherheit als Grundprinzip der Architektur
- • OWASP-Standards: Schutz vor den häufigsten Angriffsszenarien
- • Penetration Tests: Sicherheitstests vor dem Go-Live
- • Regelmäßige Updates: Schnelle Reaktion auf neue Bedrohungen
- • DSGVO-Konformität: Datenschutz von Anfang an
Im Gegensatz zu Standardsoftware haben Sie volle Kontrolle über Sicherheitsmaßnahmen und Ihre Daten.
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